PIONIK
DROHNENDIENSTLEISTUNGEN FÜR DIE LANDWIRTSCHAFT
Das passende Werkzeug, wenn der Boden unten bleiben soll.
Drohnensaat, Düngung und Bestandsdaten aus einer Hand. Präzise geplant, bodenschonend umgesetzt und mit eigener Technik zuverlässig in den Betriebsablauf integriert.
DREI BAUSTEINE · EIN ARBEITSABLAUF
Von der Bestandsfrage bis zur präzisen Ausbringung.
Die Drohne ersetzt keine bewährte Landtechnik. Sie ergänzt sie dort, wo Befahrbarkeit, Bestand, Zeitfenster oder eine kleine Teilfläche für den Einsatz aus der Luft sprechen.
DROHNENSAAT
Früher in den Bestand. Weniger Druck auf den Boden.
Zwischenfrüchte, Untersaaten und geeignete Grünlandnachsaaten werden nahezu senkrecht von oben ausgebracht. Das eröffnet Zeitfenster vor der Ernte und vermeidet eine zusätzliche Überfahrt.
- für stehende oder abreifende Bestände
- interessant bei feuchten Böden und engen Zeitfenstern
- fachliche Prüfung nach Kultur, Saatgut und Witterung
DÜNGUNG
Nur dort ergänzen, wo der Bestand es benötigt.
Granulierter Dünger lässt sich vollflächig oder anhand einer Applikationskarte auf ausgewählten Teilflächen ausbringen. Die Sollmenge wird während des Fluges automatisch angepasst.
- teilflächenspezifische Feststoffdüngung
- im Durchschnitt bis etwa 50 kg/ha praxisnah
- Blattdünger und Mikronährstoffe mit dem Sprühsystem
BESTANDSDATEN
Erkennen, einordnen und gezielt handeln.
Multispektralaufnahmen machen Unterschiede im Pflanzenbestand sichtbar. Vorhandene Applikationskarten können direkt übernommen oder Daten gemeinsam mit dem Betrieb für die Einsatzplanung vorbereitet werden.
- Multispektralanalyse und Flächenerfassung
- vorhandene Applikationskarten integrierbar
- Grundlage für differenzierte Ausbringmengen
EHRLICHE EINSATZPRÜFUNG
Nicht überall. Aber genau dort, wo es passt.
Entscheidend ist nicht, ob eine Drohne fliegen kann. Entscheidend ist, ob ihr Einsatz für die konkrete Fläche fachlich und wirtschaftlich sinnvoll ist.
bei feuchtem Boden, hohem oder dichtem Bestand, kurzen Zeitfenstern oder gezielten Teilflächen.
bei hoher Aufwandmenge, trockenen Bedingungen oder Kulturen, die eine definierte Ablagetiefe benötigen.
EIGENE TECHNIK · EIGENE CREW
Leistung in der Luft. Tempo am Ladepunkt.
Zwei Agrardrohnen bringen nur dann einen echten Vorteil, wenn die Materialversorgung mithält. Deshalb gehört die Ladeorganisation fest zu unserer Einsatzplanung.
Agrardrohnen
Flugplanung, Hinderniserfassung und Ausbringung werden als ein gemeinsamer Ablauf vorbereitet.
Saatgutpuffer
Der Trichter hält Material verfügbar, während der nächste Big Bag bereitgestellt oder der Ladepunkt umgesetzt wird.
Weniger Standzeit zwischen den Flügen.
Statt jede Drohne im Abstand weniger Minuten einzeln mit Traktor oder Teleskoplader anzufahren, wird zentral über die Förderschnecke beladen. Das Fahrzeug stellt den Big Bag bereit und kann nach dessen Entleerung bereits den nächsten holen.
GROSSEINSATZ · UNABHÄNGIG VOM BUNDESLAND
Wird Ihre Saatmischung im Big Bag angeliefert?
Dann wird neben der Flugleistung vor allem die Ladeorganisation wichtig. Unsere eigene Förderschnecke verarbeitet Big Bags und versorgt zwei Agrardrohnen zentral – damit der Ablauf nicht nach jeder einzelnen Befüllung ins Stocken gerät.
DIE TECHNISCHE ANTWORT
Während aus dem Puffer weitergearbeitet wird, kann der nächste Big Bag geholt oder der Ladepunkt umgesetzt werden. Ob der Schlag in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder einem anderen Einsatzgebiet liegt, ändert nichts am technischen Ablauf. Entscheidend sind Fläche, Materialmenge, Ladepunkte und Anfahrt.
Technik für große Flächen verständlich erklärtNIEDERSACHSEN · NORDDEUTSCHLAND
Drohnensaat in Niedersachsen.
Von Braunschweig aus unterstützen wir landwirtschaftliche Betriebe bei der Aussaat von Zwischenfrüchten, Untersaaten und geeigneten Grünlandnachsaaten per Drohne. Stundenleistung, Umsetzzeiten und die tatsächliche Tagesleistung ordnen wir anhand der konkreten Flächenstruktur ein.
Drohnensaat in Niedersachsen ansehenGROSSE FLÄCHEN · WEITERE EINSATZGEBIETE
Drohnensaat für MV & Brandenburg.
Für Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben wir die Planung großer Schläge, die Big-Bag-Logistik und die teilflächenspezifische Düngung auf einer eigenen Seite zusammengefasst.
Regional-Landingpage öffnenVON DER ANFRAGE ZUM EINSATZ
Vier Schritte. Klar abgestimmt.
Daten senden
Fläche, Kultur, Material, Aufwandmenge und gewünschter Zeitraum.
Eignung prüfen
Wir bewerten Bestand, Boden, Witterung, Hindernisse und Wirtschaftlichkeit.
Ablauf planen
Flugroute, Ladepunkte, Materialversorgung und Zeitfenster werden abgestimmt.
Umsetzen
Wir fliegen die geplante Maßnahme und dokumentieren den Einsatz nachvollziehbar.
WISSEN · ACKERBAU
01Planting Green: säen, solange der Acker noch grün ist.
Die Hauptkultur wird direkt in einen lebenden Zwischenfruchtbestand gesät. Wir ordnen ein, wo das Verfahren Bodenbearbeitungsgänge und Pflanzenschutz reduzieren kann – und welche Rolle eine frühere Zwischenfruchtaussaat per Drohne spielt.
Beitrag lesenFAQ ZU AGROPIONIK
Alle Fragen. Ehrliche Antworten.
Verfahren, Grenzen, Wirtschaftlichkeit, Planung und Düngung – vollständig nach Themen geordnet.
27 Fragen · 4 ThemenGrundlagen & Einsatzbedingungen
Was ist Drohnensaat überhaupt? +
Bei der Drohnensaat wird Saatgut aus der Luft in einen bestehenden oder abreifenden Pflanzenbestand eingebracht. Das Verfahren eignet sich vor allem für Zwischenfrüchte und Untersaaten und ergänzt klassische Landtechnik dort, wo bodengebundene Verfahren an Grenzen stoßen.
Wann macht Drohnensaat wirklich Sinn? +
Besonders sinnvoll ist sie bei feuchten Böden und Verdichtungsgefahr, in hohen oder dichten Beständen und in sehr kurzen Zeitfenstern. Entscheidend bleibt immer, ob die Drohne in der konkreten Situation tatsächlich das bessere Werkzeug ist.
Wann macht Drohnensaat keinen Sinn? +
Weniger geeignet ist sie, wenn sicherer Bodenschluss oder eine definierte Ablagetiefe zwingend erforderlich sind, bei sehr trockenen Bedingungen ohne absehbaren Niederschlag oder bei späten Saatterminen nach der Ernte ohne weitere Maßnahmen.
Warum verteilt die Drohne das Saatgut anders als ein Schleuderstreuer? +
Ein Schleuderstreuer verteilt Saatgut über große Wurfweiten überwiegend horizontal. Dabei kann es an Pflanzen abgelenkt werden. Von der Drohne fällt das Saatgut nahezu senkrecht in den Bestand und erreicht dadurch auch in höheren oder dichteren Kulturen den Boden gleichmäßiger.
Funktioniert das auch bei hohem Mais oder Getreide? +
Ja, genau dort spielt die vertikale Ausbringung ihre Stärke aus. Das Saatgut gelangt von oben durch den fortgeschrittenen Pflanzenbestand bis zum Boden. Für eine erfolgreiche Etablierung bleiben Feuchtigkeit, Witterung und Bestandesbedingungen entscheidend.
Wie ist das mit dem Bodenschluss? +
Der Bodenschluss ist geringer als bei einer Drillsaat. Deshalb hängt die Etablierung stärker von vorhandener Feuchtigkeit, Witterung und Bestand ab. Unter passenden Bedingungen kann sie dennoch zuverlässig funktionieren.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Drohnensaat? +
Sie kann als frühe Untersaat oder später in etablierte beziehungsweise abreifende Bestände erfolgen. Der optimale Termin ergibt sich aus Kultur, Boden, verfügbarer Feuchtigkeit und dem Ziel der Maßnahme.
Ist eine frühe Untersaat sinnvoll? +
Das kann sinnvoll sein, weil vorhandene Feuchtigkeit genutzt wird und die Zwischenfrucht früh startet. Gleichzeitig kann eine Konkurrenz zur Hauptkultur entstehen – besonders bei hohem Stickstoffangebot. Die Entscheidung muss deshalb zur konkreten Fläche passen.
Spielt der Reihenabstand der Hauptkultur eine Rolle? +
Ja, besonders bei früher Untersaat. Enge Bestände wie Getreide erschweren die Etablierung. Breitere Reihen, etwa bei Mais oder teilweise Raps, bieten häufig bessere Bedingungen. In offenen Beständen gelingt die frühe Untersaat leichter.
Kann ich mit der Drohne jede Kultur aussäen? +
Nein. Das Verfahren eignet sich vor allem für Zwischenfrüchte und Untersaaten. Kulturen mit definierter Ablagetiefe, beispielsweise Weizen, müssen weiterhin mit klassischer Saattechnik ausgebracht werden.
Wirtschaftlichkeit & Beratung
Warum ist Drohnensaat teurer als ein Schleuderstreuer? +
Der reine Preis pro Hektar ist höher. Die Drohnensaat kann aber Bodenbearbeitung, zusätzliche Überfahrten oder eine spätere Aussaat vermeiden. Deshalb sollte nicht nur der Einzelpreis, sondern das gesamte Verfahren betrachtet werden.
Wann rechnet sich Drohnensaat wirtschaftlich? +
Vor allem dann, wenn mehrere Arbeitsgänge eingespart, Arbeitsspitzen reduziert, Bodenverdichtung vermieden oder enge Zeitfenster besser genutzt werden. Bei Saatgutmengen bis etwa 35 kg/ha kann das Verfahren besonders interessant sein. Bei höheren Aufwandmengen prüfen wir die Wirtschaftlichkeit individuell; der Vorteil liegt immer im gesamten Arbeitsablauf, nicht nur im einzelnen Hektarpreis.
Kann ich mit Drohnensaat Arbeitsspitzen reduzieren? +
Ja. Ein Teil der Flächen kann bereits vor oder während der Abreife der Hauptkultur eingesät werden. Nach der Ernte müssen dadurch weniger Flächen in kurzer Zeit bearbeitet werden. Das reduziert Zeitdruck, Maschinenbelastung und organisatorischen Aufwand.
Wann würdet ihr von Drohnensaat abraten? +
Bei Trockenheit ohne absehbaren Niederschlag, wenn eine exakte Saatgutablage notwendig ist oder klassische Technik eindeutig im Vorteil ist. Unser Anspruch ist eine ehrliche Bewertung – auch wenn das Ergebnis gegen einen Drohneneinsatz spricht.
Was ist euer Ansatz bei der Drohnensaat? +
Wir betrachten die Drohne als Teil eines Gesamtsystems. Sie wird empfohlen, wenn sie im Betrieb einen echten Vorteil durch bessere Etablierung, weniger Aufwand oder geringere Bodenbelastung bringt. Ziel ist nicht, klassische Technik zu ersetzen, sondern sie sinnvoll zu ergänzen.
Ist die Drohnensaat ein Ersatz für den Traktor? +
Nein. Sie ersetzt weder Traktor noch klassische Saattechnik. Sie ergänzt diese gezielt dort, wo bodengebundene Verfahren nicht sinnvoll arbeiten können oder nur mit deutlich höherem Aufwand.
Leistung, Planung & Wetter
Welche Flächenleistung erreicht ihr pro Stunde? +
Die Leistung hängt von Schlaggröße und -form, Saatgutmenge und Wind ab. Bei klassischen Zwischenfrüchten erreichen wir mit zwei Drohnen unter guten Bedingungen etwa 20 bis 25 Hektar pro Stunde.
Könnt ihr auch nachts fliegen? +
Grundsätzlich ja. Unsere Genehmigung ermöglicht auch Nacht- und BVLOS-Einsätze. Dafür werden Hindernisse wie Bäume, Leitungen und andere Strukturen vorher erfasst. Bei Bedarf erfolgt tagsüber ein RTK-gestütztes Scouting, damit der Nachtflug sorgfältig geplant werden kann. Ob ein konkreter Einsatz möglich ist, wird immer vorab geprüft.
Bis zu welcher Windstärke kann geflogen werden? +
Technisch kann die Drohne bis etwa 6 m/s eingesetzt werden. Praktisch entscheidet das Saatgut: Je leichter es ist, desto empfindlicher reagiert es auf Wind. Flughöhe und Arbeitsbreite können reduziert werden, um Verdriftung zu begrenzen – dadurch steigt allerdings der Zeitaufwand.
Was kostet die Drohnensaat? +
Die Kosten richten sich nach Fläche, Schlagstruktur, Saatgutmenge, Entfernung, Logistik und Einsatzart. Deshalb nennen wir keinen pauschalen Ab-Preis, sondern kalkulieren jeden Einsatz anhand der konkreten Flächendaten. So erhalten Sie ein Angebot, das zum tatsächlichen Aufwand passt.
Düngung & weitere Anwendungen
Bietet ihr auch Düngung mit der Drohne an? +
Ja. Granulierter Dünger kann vollflächig oder gezielt auf ausgewählten Teilflächen ausgebracht werden. Als praxisnaher Durchschnitt sind Aufwandmengen bis etwa 50 kg/ha möglich. Höhere Mengen prüfen und kalkulieren wir individuell, weil Material, Fläche und Logistik die Wirtschaftlichkeit bestimmen.
Eignet sich die Drohne für Flüssig- oder Blattdünger? +
Ja. Atomizer ermöglichen einstellbare Tröpfchengrößen von ungefähr 50 bis 500 Mikrometern. Die Rotorluft trägt die Tropfen in den Bestand und unterstützt die Benetzung beider Blattseiten. Flüssige Produkte müssen frei von Schwebstoffen sein.
Ist gezielte Spotdüngung möglich? +
Ja. Unterversorgte Teilflächen können anhand einer vorhandenen Applikationskarte gezielt angeflogen werden. Alternativ erfassen wir Bestandsunterschiede per Multispektraldrohne und leiten daraus gemeinsam mit dem Betrieb die Einsatzplanung ab. Die Agrardrohne passt die Ausbringmenge während des Fluges automatisch an – abhängig von Fluggeschwindigkeit, Arbeitsbreite und Dünger in Teilbereichen von ungefähr 40 m².
Welche Dünger können ausgebracht werden? +
Für die teilflächenspezifische Feststoffdüngung eignen sich technisch passende granulierte Dünger. Flüssig- und Blattdünger sowie Mikronährstoffe sind ein eigener Anwendungsbereich und werden mit dem dafür vorgesehenen Sprühsystem geplant.
Eignet sich die Drohne für Mikronährstoffe? +
Ja. Gerade Mikronährstoffe und Blattdünger lassen sich durch die feine, gleichmäßige Verteilung effizient in den Bestand einbringen und von den Pflanzen aufnehmen.
Was ist mit Mikroorganismen? +
Der Einsatz ist derzeit nur eingeschränkt sinnvoll. Flüssige Anwendungen sind wegen der benötigten Wassermengen meist nicht wirtschaftlich. Feste Trägermaterialien wie Granulate befinden sich noch in Entwicklung und werden nicht standardmäßig eingesetzt.
Was gilt für Pflanzenschutzmittel wie Fungizide? +
Die Ausbringung ist nicht pauschal freigegeben. Zulässig sind nur Anwendungen, für die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit eine Genehmigung für unbemannte Luftfahrzeuge erteilt hat, und nur innerhalb der jeweiligen Anwendungsbestimmungen. Ob ein konkreter Einsatz zulässig und praktisch möglich ist, muss deshalb vorab anhand des Mittels, der Kultur und der behördlichen Vorgaben geprüft werden.
FLÄCHE BESPRECHEN
Schicken Sie uns die Eckdaten.
Mit Schlaggröße, Kultur, Material, Aufwandmenge und Zeitraum können wir schnell einschätzen, ob und wie der Einsatz sinnvoll umsetzbar ist.
hallo@pionik.de +49 531 393 991 03