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AGROPIONIK · MECKLENBURG-VORPOMMERN & BRANDENBURG

Drohnensaat für Mecklenburg-Vorpommern & Brandenburg.

Drohnensaat und teilflächenspezifische Feststoffdüngung – mit zwei Agrardrohnen, eigener Big-Bag-Förderschnecke und einem Arbeitsablauf, der auch auf großen Flächen nicht nach jeder Befüllung ins Stocken gerät.

AgroPionik Agrardrohne über einem Maisbestand
MV · BB

Geplante Einsätze von Braunschweig aus – vorbereitet für große Flächen.

2Agrardrohnen parallel im Einsatz
20–25 ha/hunter guten Bedingungen und abhängig von Saatgut und Fläche
1.500 lBig Bags mit großer Saatgutkapazität
600 lTrichter als Puffer an der Förderschnecke

WANN DIE DROHNE PASST

Zeitfenster nutzen, ohne den Boden zusätzlich zu belasten.

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind von großen landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen geprägt. Dort wird ein sauber abgestimmtes Zusammenspiel aus Flugleistung und Ladeorganisation besonders wichtig. Die Drohne ergänzt die vorhandene Technik, wenn Befahrbarkeit, Bestand oder Zeitfenster gegen eine weitere Überfahrt sprechen.

01

Stehende Bestände

Saatgut fällt von oben nahezu senkrecht durch Getreide, Raps oder Mais.

02

Feuchte Böden

Die Fläche muss für die Ausbringung nicht mit schwerer Technik befahren werden.

03

Kurze Fenster

Zwischenfrüchte und Untersaaten können bereits vor der Ernte ausgebracht werden.

04

Große Schläge

Zwei Drohnen und eine zentrale Förderschnecke unterstützen einen gleichmäßigen Ablauf.

EIGENE FÖRDERSCHNECKE

Durchgängige Saatgutlogistik.

Bei zwei Drohnen entscheidet nicht nur die Zeit in der Luft. Entscheidend ist, wie schnell und zuverlässig das Saatgut wieder an Bord kommt. Deshalb haben wir unsere Förderschnecke für große Saatgutmengen ausgelegt.

BIG-BAG-VERARBEITUNG1.500 l

Saatgut zentral bereitstellen

Ein Big Bag wird mit Teleskoplader oder Traktor mit Frontlader an der Förderschnecke bereitgestellt. Die Förderschnecke übernimmt anschließend die zentrale Versorgung der Drohnen.

SAATGUTPUFFER600 l

Weiterarbeiten beim Wechsel

Der Trichter hält Saatgut an der Förderschnecke verfügbar. Wird der nächste Big Bag geholt, können die Drohnen aus dem Puffer weiter beladen werden.

Der Vorsprung entsteht zwischen den Flügen.

Im typischen Ablauf sind nach rund 900 Litern Verbrauch die restlichen 600 Liter des Big Bags in den Trichter übergegangen. Der Big Bag kann dann bereits leer sein, während die Förderschnecke weiterhin Saatgut vorhält. In dieser Zeit lässt sich der nächste Big Bag holen oder der Ladepunkt umsetzen. So muss kein Fahrer im Abstand weniger Minuten jede Drohne einzeln anfahren und befüllen.

TEILFLÄCHENSPEZIFISCHE FESTSTOFFDÜNGUNG

260 Hektar Schlag. 35 Hektar gezielt nachdüngen.

Nicht jeder Bereich eines großen Schlages benötigt dieselbe Ergänzung. Wenn beispielsweise 35 Hektar innerhalb einer 260-Hektar-Fläche unterversorgt sind, behandeln wir gezielt diese Teilfläche – ohne den gesamten Schlag abzufliegen.

Die Grundlage ist eine vorhandene Applikationskarte oder eine fachlich bewertete Multispektralanalyse. Die Agrardrohne folgt den hinterlegten Sollmengen und passt die Dosierung während des Fluges automatisch an.

Teilfläche prüfen und Einsatz kalkulieren lassen
APPLIKATIONSKARTEDosierung folgt dem Bedarf
260 haGesamtfläche im Beispiel
35 hagezielt zu behandelnde Teilfläche
≈ 40 m²kleine Dosierbereiche – abhängig von Fluggeschwindigkeit, Arbeitsbreite und Dünger
Ø bis 50 kg/hapraxisnaher Durchschnitt; höhere Mengen nach individueller Prüfung
01

Ihre Applikationskarte

Vorhandene Flächen- und Sollwertdaten werden geprüft und für die Einsatzplanung übernommen.

02

Unsere Datenerfassung

Alternativ erfassen wir Bestandsunterschiede per Multispektraldrohne. Die fachliche Bewertung und Zielmenge stimmen wir gemeinsam mit dem Betrieb ab.

VON DER FLÄCHE ZUM EINSATZ

Vier Schritte. Klar abgestimmt.

01

Fläche übermitteln

Schlaggrenzen, Kultur, Saatgut, Aufwandmenge und gewünschtes Zeitfenster.

02

Einsatz prüfen

Wir bewerten Fläche, Bestand, Witterung, Hindernisse und fachliche Eignung.

03

Logistik planen

Ladepunkte, Big Bags, Teleskoplader oder Frontlader und Umsetzwege werden abgestimmt.

04

Fliegen & dokumentieren

Zwei Drohnen arbeiten die geplante Fläche ab; der Einsatz wird nachvollziehbar dokumentiert.

STANDORT BRAUNSCHWEIG · EINSATZGEBIETE MV & BRANDENBURG

Zwei Regionen. Ein eingespielter Ablauf.

PIONIK sitzt in Braunschweig. Einsätze in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg werden gemeinsam mit Ihnen so geplant, dass Anfahrt, Fläche, Material und Ladeorganisation wirtschaftlich zusammenpassen.

Die Agrarstrukturerhebung 2023 weist für Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich 283 Hektar und für Brandenburg 242 Hektar Betriebsfläche aus. Diese Größenordnung macht planbare Ladepunkte, parallelen Drohnenbetrieb und eine kontinuierliche Materialversorgung besonders relevant.

Wir versprechen keine pauschale Lösung für jeden Schlag. Vorab prüfen wir, ob Drohnensaat oder teilflächenspezifische Düngung unter den konkreten Bedingungen tatsächlich einen Vorteil bringt.

Sie senden die Flächendaten. Wir geben Ihnen eine klare Einschätzung zur Umsetzbarkeit.
Quelle der regionalen Betriebsgrößen: Agrarstrukturerhebung 2023 ↗

FRAGEN ZUM GROSSEINSATZ

Technik verständlich erklärt.

Warum ist die Förderschnecke bei großen Schlägen wichtig?+

Zwei Drohnen benötigen in kurzen Abständen neues Saatgut. Die Förderschnecke und der 600-Liter-Trichter reduzieren die Standzeiten beim Nachfüllen. Dadurch wird nicht für jede einzelne Befüllung eine zusätzliche Fahrt mit dem Schlepper oder Teleskoplader erforderlich.

Welche Aufgabe hat der 600-Liter-Trichter?+

Er dient als Saatgutpuffer. Ist ein Big Bag entleert, kann aus dem Trichter weitergearbeitet werden, während der nächste Big Bag geholt oder die Förderschnecke an einen neuen Standort umgesetzt wird.

Wird dauerhaft ein Frontlader oder Teleskoplader benötigt?+

Das Fahrzeug wird zum Bereitstellen und Wechseln der Big Bags benötigt. Es muss jedoch nicht alle paar Minuten zur einzelnen Drohne fahren. Die Beladung erfolgt zentral über die Förderschnecke.

Welche Flächenleistung ist möglich?+

Mit zwei Drohnen sind unter guten Bedingungen etwa 20 bis 25 Hektar pro Stunde möglich. Die tatsächliche Leistung hängt unter anderem von Schlagform, Saatgut, Aufwandmenge, Wind und der Entfernung zwischen Ladeplatz und Fläche ab.

Für welche Saaten eignet sich das Verfahren?+

Der Schwerpunkt liegt auf Zwischenfrüchten, Untersaaten und geeigneten Grünlandnachsaaten. Ob die Drohnensaat fachlich sinnvoll ist, prüfen wir anhand von Kultur, Bestand, Boden, Feuchtigkeit und dem Ziel der Maßnahme.

Wie wird ein Einsatz in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg geplant?+

Sie übermitteln uns Flächendaten, Kultur, Saatgut und gewünschtes Zeitfenster. Wir prüfen die Fläche, planen Flug und Ladepunkte und stimmen die notwendige Logistik am Einsatzort mit Ihnen ab.

Kann nur eine unterversorgte Teilfläche gedüngt werden?+

Ja. Eine vorhandene Applikationskarte kann direkt in die Einsatzplanung einfließen. Alternativ erfassen wir Bestandsunterschiede per Multispektraldrohne und stimmen die fachliche Bewertung mit dem Betrieb ab. Die Agrardrohne passt die Ausbringmenge anschließend während des Fluges automatisch an.

Welche Aufwandmenge ist bei granuliertem Dünger möglich?+

Als praxisnaher Durchschnitt planen wir mit bis zu etwa 50 kg/ha. Höhere Mengen sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen, werden aber wegen Material, Fläche, Nachfülllogistik und Wirtschaftlichkeit individuell bewertet.

FLÄCHE IN MV ODER BRANDENBURG

Lassen Sie uns den Einsatz durchrechnen.

Am besten senden Sie uns direkt Schlaggröße, Kultur oder Dünger, gewünschte Aufwandmenge, vorhandene Flächen- beziehungsweise Applikationsdaten und den ungefähren Zeitraum.